Mit 160 km2 ist Liechtenstein der viertkleinste Staat in Europa. Trotz Kleinheit blickt das Land auf eine bewegte Geschichte zurück. Eine Geschichte rasanter Entwicklungen, nicht zuletzt vom Agrarland zum Industriestaat.
1342 Die Grafschaft Vaduz entsteht 1396 Die Grafschaft Vaduz wird reichsunmittelbar 1699 Fürst Johann Adam Andreas kauft Herrschaft Schellenberg 1712 Fürst Johann Adam Andreas kauft Grafschaft Vaduz 1719 Erhebung zum Reichsfürstentum Liechtenstein 1806 Souveränität durch Aufnahme in den Rheinbund 1815 Beitritt zum Deutschen Bund 1852 Zollvertrag mit Österreich 1862 Die konstitutionelle Verfassung tritt in Kraft 1868 Aufhebung des liechtensteinischen Militärs 1919 Auflösung des Zollvertrags mit Österreich 1921 Die neue Verfassung tritt in Kraft 1924 Zollvertrag mit der Schweiz, Einführung des Schweizer Frankens 1950 Mitglied beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag 1978 Mitglied des Europarates 1990 Liechtenstein wird 160. Mitglied der UNO 1991 Mitglied der EFTA 1995 Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1995 Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 1997 Errichtung der Erzdiözese Vaduz 2003 Neue Verfassung tritt in Kraft 2004 Erbprinz Alois wird als Stellvertreter von Fürst Hans-Adam II. eingesetzt 2006 200 Jahre Souveränität