Die ununterbrochene Ahnenreihe der Liechtensteiner begann mit Heinrich
I. von Liechtenstein, der 1265 starb. 1608 wurde Karl von
Liechtenstein vom Kaiser in den erblichen Fürstenstand erhoben.
Bis 1938 lebten die Fürsten von Liechtenstein in Wien und Mähren.
Sie hatten wichtige Funktionen in Militär und Diplomatie der Habsburger
Monarchie und verwalteten ihren umfangreichen Besitz in
Niederösterreich, Böhmen, Schlesien und Mähren.
Fürst
Franz Josef II. nahm 1938 als erster Fürst in Liechtenstein seinen
ständigen Wohnsitz. Nach seinem Tod am 13. November 1989 übernahm Fürst
Hans-Adam II. die Regentschaft.