Mit dem Namen der etwas höher gelegenen Gemeinde Schellenberg ist der Beginn der Geschichte des heutigen Fürstentums verknüpft: Im Jahre 1699 kaufte Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein die Herrschaft Schellenberg, die aber das ganze heutige Liechtensteiner Unterland umfasste. 13 Jahre später kaufte der Fürst dazu die Grafschaft Vaduz, das heutige Oberland.
1719 wurden Vaduz und Schellenberg schliesslich zusammen zum Reichsfürstentum Liechtenstein erhoben.
Die
Gemeinde Schellenberg ist mit 355 Hektaren die flächenmässig kleinste
Gemeinde im Fürstentum Liechtenstein. Sie zählt rund 950 Einwohner und liegt
etwa 700 m ü.M. Schellenberg ist ein landschaftlich sehr reizvolles,
durch Wälder reich gegliedertes Hügelgebiet mit schönen Ausblicken auf
die umliegenden liechtensteinischen, österreichischen und
schweizerischen Alpenketten. Drei gut geführte Gasthäuser bieten dem
Wanderer eine reiche Palette an kulinarischen Köstlichkeiten.
1049 Einwohnerinnen und Einwohner (30.06.2008)